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	<title>Joachim Uerschels</title>
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	<description>Musiker - Autor - Musikjournalist</description>
	<lastBuildDate>Wed, 18 Jul 2012 11:45:30 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Rezension: Jimmy Cliff – Rebirth</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Jul 2012 10:16:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer in den 80ern zu Ska und Reggae gekommen ist – wie meine Gang und ich, der hat mit großer Wahrscheinlichkeit ein gespaltenes Verhältnis zu Jimmy Cliff. Damals waren wir uns sicher, dass der Mann „es“ verloren hatte. Jimmy Cliff war jemand, der aus unserer Sicht unerträglichen Reggae light machte, mit E-Drums, Synthie-Bläsern und Reimen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><a href="http://www.amazon.de/Rebirth-Jimmy-Cliff/dp/B008CDQ5L0/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;qid=1342606977&amp;sr=8-1"><img src="http://joachim-uerschels.de/wp-content/uploads/2012/07/jimmy_cliff_rebirth1-540x540.jpg" alt="" title="jimmy_cliff_rebirth" width="540" height="540" class="alignnone size-large wp-image-245" /></a><strong>Wer in den 80ern zu Ska und Reggae gekommen ist – wie meine Gang und ich, der hat mit großer Wahrscheinlichkeit ein gespaltenes Verhältnis zu Jimmy Cliff. </strong></p>
<p>Damals waren wir uns sicher, dass der Mann „es“ verloren hatte. Jimmy Cliff war jemand, der aus unserer Sicht unerträglichen Reggae light machte, mit E-Drums, Synthie-Bläsern und Reimen wie „Dance so sweet/to the Reggae Beat“. Seine Errungenschaften  waren unbestritten. Über Klassiker wie „Vietnam“, „You Can Get It If You Really Want“ und „The Harder They Come“ gab es nichts zu diskutieren. Aber die „Weiterentwicklung“ in den 80ern? Erschütternd. </p>
<p>Ein gutes Beispiel war unser Ibizaurlaub circa 1985. Überall hingen Plakate von Jimmy Cliff. Wir dachten ernsthaft darüber nach, zu seinem Konzert zu gehen und ihm noch eine Chance zu geben. Auch wenn die Single, die dauernd im Radio lief, „Reggae Nights“ hieß. Ich meine mich zu erinnern, dass die zweite Hälfte des Refrains – unterlegt von einem digitalen Marimba-Werkssound &#8211; auf „Dancing Till The Morning Light“ endete. </p>
<p>Das Konzert fiel aber aus. Gründe dafür wurden nicht genannt. Jeden Morgen sahen wir auf dem Weg zum Strand, wie die Plakate vor sich hin fledderten. Und wir feixten, dass man ihm wohl nicht genügend Kokain geboten hätte. Gemein, ich weiß. Aber so waren wir. Ich will nicht sagen, dass wir ihm die Konzertabsage so richtig übel genommen hätten. Er spielte einfach keine Rolle mehr. Wie ein Onkel, der einem als Kind spannende Geschichten erzählt hat, der sich aber mit der Zeit als Idiot rausstellte. </p>
<p>Mehr als 25 Jahre sind jetzt vergangen. Die Konturen sind verschwommen. Wir selbst haben auch die eine oder andere Leiche im Keller. Da kann man schon mal altersmilde werden. </p>
<p>Man kann aber auch anerkennen, dass Jimmy Cliff 2012 mit seinem Album <a href="http://www.amazon.de/Rebirth-Jimmy-Cliff/dp/B008CDQ5L0/ref=sr_1_1?ie=UTF8&#038;qid=1342606977&#038;sr=8-1">„Rebirth“</a> die komplette Geschichte auf den Kopf stellt. Wo holt er auf einmal wieder diese engagierten Texte auf rollenden Tunes her, an denen die Wiedergeburt des Early Reggae nicht spurlos vorbei gegangen ist? Und was ist mit der Stimme? Die ist ja noch immer voll hoch und voll da. Dabei ist der Mann über 70.</p>
<p>Schon bei der ersten Single „One More“ (mit richtigen Bläsern) gehen die Augenbrauen hoch. Und es kommt noch besser: Der Song „World Upside Down“ setzt genau da an, wo Cliff mit seinen Klassikern aufgehört hat – diese in die Leichtigkeit des Pop gebettete soziale Kommentare. Ich nehme ihm gerne wieder jedes Wort ab. Als hätte es die dunklen Jahre dazwischen nie gegeben.<br />
<iframe width="540" height="304" src="http://www.youtube.com/embed/BWZWARXC1cA" frameborder="0" allowfullscreen></iframe><br />
Die Cover-Songs wie „Guns Of Brixton“ von The Clash sind sehr in Ordnung, aber viel bemerkenswerter finde ich die Sachen, die neu im Studio entstanden sind. Wenn er singt: „I’ve got one more arrow in my bow“, dann stimmt das einfach. </p>
<p>Wie konnte das passieren? Vielleicht hat Produzent Tim Armstrong (Rancid) so beharrlich versucht, nach dem echten, dem wahren Jimmy Cliff zu bohren, dass er irgendwann auf Gold stoßen musste. Vielleicht war Cliff aber auch einfach bereit. Es kann uns egal sein. </p>
<p>Ein Track nach dem anderen wird von meiner ergrauten Gang gefeiert. Wir würden es vielleicht Rehabilitation nennen. Jimmy Cliff selbst sagt <a href="http://www.amazon.de/Rebirth-Jimmy-Cliff/dp/B008CDQ5L0/ref=sr_1_1?ie=UTF8&#038;qid=1342606977&#038;sr=8-1">„Rebirth.“</a> Auch gut. Der Onkel ist doch kein Idiot. Nachdem sich der Nebel gelichtet hat, wird klar, dass er sogar einer der ganz großen Helden ist. Trotz allem. Danke.<br />
<div id="attachment_236" class="wp-caption alignnone" style="width: 540px">
	<a href="http://joachim-uerschels.de/wp-content/uploads/2012/07/IMG_2277.jpg"><img src="http://joachim-uerschels.de/wp-content/uploads/2012/07/IMG_2277-540x299.jpg" alt="Joachim Uerschels mit Jimmy Cliff-Single" title="Joachim Uerschels mit Jimmy Cliff-Single" width="540" height="299" class="size-large wp-image-236" /></a>
	<p class="wp-caption-text">Mr. Cliff, ähm, könnten Sie bitte meine &quot;Vietnam&quot;-Single signieren?</p>
</div></p>
<p>&#8220;Rebirth&#8221; von Jimmy Cliff steht zur Wahl des &#8220;<a href="http://reggae-steady-ska.com/all-ska-rocksteady-early-reggae-albums-released-in-2012/">Best Ska Rocksteady Early Albums 2012.&#8221;</a> Die  Nominiertenliste wird hier aktualisiert.</p>
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		<title>Summerjam Festival 2012 &#8211; Together As One</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Jun 2012 12:05:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Beenie Man]]></category>
		<category><![CDATA[Burning Spear]]></category>
		<category><![CDATA[Dancehall]]></category>
		<category><![CDATA[Reggae]]></category>
		<category><![CDATA[Sean Paul]]></category>
		<category><![CDATA[Stephen Marley]]></category>

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		<description><![CDATA[Summerjam Festival (6.-8. Juli 2012, Köln, Fühlinger See) Am ersten Juliwochenende steht das Gelände um den Fühlinger See im Kölner Norden ganz im Zeichen von „Unity“. „Together As One“ ist das Motto der 27. Ausgabe des größten Reggae-Festivals in Europa. Aktivisten zahlreicher Genres und jeder Generation rund um den Globus: Alle passen unter die Überschrift [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><div id="attachment_137" class="wp-caption alignnone" style="width: 640px">
	<a href="http://joachim-uerschels.de/summerjam-festival-2012-reggae/u-roy_1/" rel="attachment wp-att-137"><img class="size-large wp-image-137" title="U Roy: ein Highlight des Summerjam 2012" src="http://joachim-uerschels.de/wp-content/uploads/2012/06/U-Roy_1-640x425.jpg" alt="U Roy: ein Highlight des Summerjam 2012" width="640" height="425" /></a>
	<p class="wp-caption-text">U Roy: ein Highlight des Summerjam 2012</p>
</div>
<p>Summerjam Festival (6.-8. Juli 2012, Köln, Fühlinger See)</p>
<p><strong>Am ersten Juliwochenende steht das Gelände um den Fühlinger See im Kölner Norden ganz im Zeichen von „Unity“. „Together As One“ ist das Motto der 27. Ausgabe des größten Reggae-Festivals in Europa. Aktivisten zahlreicher Genres und jeder Generation rund um den Globus: Alle passen unter die Überschrift <a href="http://summerjam.de">Summerjam</a>. Von Dancehall bis Ska, von Halbstarken bis Rentnern, von Schweden bis Bermuda.</strong></p>
<h2><strong></strong><br />
Vorzeichen</h2>
<p>Die Erwartungen waren wie immer riesig an die Organisatoren, ein frisches, hochklassiges Line Up voller Überraschungen hinzubekommen. Folgt man den Beiträgen im Summerjam-Forum Jam Board, dann scheint die Crowd diesmal sehr zufrieden zu sein. Da reiht sich ein „Big Up“ an das nächste! Was nicht selbstverständlich ist. Im letzten Jahr zum Beispiel kamen nach der Buchung (und dem Auftritt) von Culcha Candela auch Buhrufe auf. Na gut. Die Summerjam-Crew hat gelernt, mit so was umzugehen. Wie sollte man es auch immer allen recht machen.</p>
<h2>Headliner</h2>
<p>Rollen wir das Feld von hinten auf, mit den Headlinern für 2012. Tag eins wird von Sean Paul beschlossen, dem mit seinem neuen Album <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B006TFQLW6?ie=UTF8">„Tomahak Technique“</a> zum wiederholten Mal der Spagat zwischen jamaikanischem Dancehall und globalem Radiosound gelungen ist. An einem ganz anderen Punkt steht Burning Spear. Mittlerweile 64 Jahre alt, gilt er als großer Bewahrer des Roots Reggae mit klaren spirituellen Botschaften, ein Fels in der Brandung. Zwischen diesen beiden Polen ist Stephen Marley zu Hause, der Top-Act des Abschlussabends. Der vielleicht talentierteste Sohn Bobs schafft in seinen Produktionen unter anderem für Bruder Damian schon mal den Schulterschluss zwischen Reggae und HipHop, mit den eigenen Platten wie <a href="http://www.amazon.de/Revelation-Part-1-Root-Life/dp/B004L36M5Y/ref=sr_1_1?s=music&amp;ie=UTF8&amp;qid=1340799643&amp;sr=1-1">&#8220;Revelation Part 1: the Root of Life&#8221;</a> pflanzt er dagegen Roots Reggae fürs 21. Jahrhundert.<br />
<iframe src="http://www.youtube.com/embed/lOhBOdxO6Hg" frameborder="0" width="640" height="480"></iframe></p>
<h2>Aufreger</h2>
<p>Ganz heiß diskutiert wird auch der erst spät angekündigte Special Guest Beenie Man. Der „King Of Dancehall“ hat in den letzten Jahren verstärkt Gegenwind wegen schwulenfeindlicher Texte bekommen. Und so betonen die Veranstalter, dass sich Beenie Man erstens von den fraglichen Texten distanziert habe, und dass er zweitens erklärt, nur noch positive Botschaften zu verbreiten.<br />
<iframe src="http://www.youtube.com/embed/uCPeIBulq9I" frameborder="0" width="640" height="360"></iframe></p>
<h2>Auf den Plätzen</h2>
<p>Während die Top-Acts des Festivals aus dem Reggae-Heimatland Jamaika kommen, merkt man beim restlichen Line Up, wie sehr Reggae längst weltweit Blüten getragen hat. Zum Beispiel in Sizilien, Heimat des mittlerweile nach Kingston umgesiedelten Alborosie, oder in den USA, wo Groundation Roots, Dub und Jazz zusammenbringen. Andere Akteure aus der Reggae-Diaspora sind Danakil Frankreich und der Dancehall-Posterboy Collie Buddz.</p>
<p>Im UK wurde schon in den 70er Jahren damit begonnen, eigene Reggae-Tunes zu produzieren. Großen Wirbel macht dort gerade Hollie Cook, die Tochter des Sex Pistoles-Drummers Paul Cook durch ihre Zusammenarbeit mit dem umtriebigen Produzenten Prince Fatty für Mr. Bongo Records, unter anderem auch dem <a href="http://www.amazon.de/Hollie-Cook/dp/B004TRL392/ref=sr_1_1?s=music&amp;ie=UTF8&amp;qid=1340799783&amp;sr=1-1">selbst betitelten Debutalbum</a>. Auch auf Hollie kann sich die Festival Massive freuen.</p>
<p>Einen Schwerpunkt bildet verständlicherweise wieder die deutsche Szene mit Acts wie Sebastian Sturm, Berlin Boom Orchestra, Max Herre &amp; Freunde, Flo Mega, Raggabund, Jahcoustix, Nneka, Irie Révoltés. Und das nicht nur wegen der kurzen Anfahrtswege, sondern weil sie einfach seit Jahren brummt.<br />
<iframe src="http://www.youtube.com/embed/ykf7-69sjbE" frameborder="0" width="640" height="360"></iframe></p>
<h2>Reggae Plus</h2>
<p>Der Erfolg des Summerjam gründet sich seit Jahren darauf, dass es viel mehr ist als ein Reggae-Festival. So richtig rund wird das Ganze erst mit den Botschaftern befreundeter Tribes. Sei es HipHop, z.B. mit Prince Pi oder afrikanische Musik wie bei Amadou &amp; Mariam. Und es soll auch Leute geben, die sich den ganzen Kram auf den Bühnen sparen und sich drei Tage lang in der Chill Out Area am Seeufer, im Basar und im Dancehall-Zelt bei den Sound-Systems Pow Pow, Sentinel und Kingstone bestens amüsieren.</p>
<h2>Drumherum</h2>
<p>Das gesamte Programm ist nicht nur an unzähligen Plakatwänden und Litfass-Säulen zu bewundern, sondern auch auf <a href="http://summerjam.de">summerjam.de</a>. Da stehen unter anderem gute Nachrichten für alle, die mit dem Zelt anreisen. Durch einen zusätzlichen Eingang zum Festivalgelände sollen die zum Teil erheblichen Fußwege vom Campingplatz zu den Bühnen verkürzt werden. Es ist also angerichtet. Die Summerjam Massive kann kommen.</p>
<p>(erschienen in Schnüss &#8211; Das Bonner Stadtmagazin 6/2012)</p>
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		<title>Zwischen Dandy Livingstone und mir</title>
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		<pubDate>Thu, 03 May 2012 13:37:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Essays]]></category>
		<category><![CDATA[A Message To You Rudy]]></category>
		<category><![CDATA[Dandy Livingstone]]></category>
		<category><![CDATA[London International Ska Festival]]></category>
		<category><![CDATA[Rudy A Message To You]]></category>
		<category><![CDATA[Ska Music]]></category>

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		<description><![CDATA[Dandy Livingstone hat noch etwas gut bei mir. Es ist eine alte Geschichte. Und Dandy kennt sie nicht. Trotzdem, es reicht ja, dass ich Bescheid weiß. Allein schon wegen dieser alten Geschichte zwischen Dandy und mir wäre es meine verdammte Pflicht gewesen, dieses Wochenende zum London International Ska Festival 2012 zu fahren (das fantastische Lineup [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><strong><a href="http://joachim-uerschels.de/zwischen-dandy-livingstone-und-mir/dandy_lingstone/" rel="attachment wp-att-114"><img class="alignnone size-full wp-image-114" title="Dandy_Lingstone" src="http://joachim-uerschels.de/wp-content/uploads/2012/05/Dandy_Lingstone.jpeg" alt="" width="500" height="509" /></a>Dandy Livingstone hat noch etwas gut bei mir. Es ist eine alte Geschichte. Und Dandy kennt sie nicht. Trotzdem, es reicht ja, dass ich Bescheid weiß. Allein schon wegen dieser alten Geschichte zwischen Dandy und mir wäre es meine verdammte Pflicht gewesen, dieses Wochenende zum London International Ska Festival 2012 zu fahren (<a href="http://www.londoninternationalskafestival.co.uk/line-up/">das fantastische Lineup enthält jede Menge weiterer Gründe</a>). </strong></p>
<p>Ich hätte liebend gerne bei seiner Show am Freitag &#8211; zusammen mit hunderten anderen schwitznassen Menschen aus aller Welt &#8211;  bis zum Umfallen seine Hits wie „Suzanne Beware Of The Devil“ mitgegrölt. Er kommt nur für diesen einen Auftritt aus Jamaika nach Europa, zum ersten Mal seit ungefähr 40 Jahren. Aber ich muss passen. Letzte Woche habe ich mein Zugticket nach London storniert, aus persönlichen Gründen. Nichts Wildes, und sie tun auch nichts zur Sache. Was zählt ist, dass ich wieder nicht hinter Dandy stehe. Wie schon vor mehr als 32 Jahren.</p>
<p>Für mich fing alles am 17. Januar 1980 an. Die lange Version steht <a href="http://www.joescholes.com/my-personal-30th-ska-anniversary/">hier</a>. In aller Kürze: An diesem Tag traten The Specials (und Madness) in mein Leben. Im Laufe einer Dreiviertelstunde wurde bei mir ein Schalter umgelegt. Nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn die Verantwortlichen von Radio Bremen für die Fernsehsendung „Musikladen“ damals nur Bands wie Showaddywaddy oder die Bellamy Brothers gebucht hätten.</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/TGDQ85Dg-ss" frameborder="0" width="640" height="360"></iframe><br />
Das Lied, das The Specials in dem Bremer Fernsehstudio vor den professionell ausgelassenen Gogo-Girls und gut gelaunten Discofreunden präsentierten, hieß „A Message To You, Rudy.“ Vielleicht haben die Moderatoren Manfred Sexauer und Auwa Thiemann in ihrer Ansage erwähnt, dass es sich um die Cover-Version eines jamaikanischen Hits aus den 60er Jahren handelt. Oder es wurde während der Performance eingeblendet. Egal, ich hab’s nicht gemerkt. Bei mir ist nicht viel mehr hängen geblieben als der Titel des Songs, und dass es das „Abgefahrenste“ (1980 in meinem Sprachgebrauch) war, das ich je gehört, gesehen, erlebt hatte.</p>
<p>Was am folgenden Tag geschah, erscheint aus heutiger Sicht einfach nur unglaubwürdig. Ich ging in einen Krefelder Plattenladen (eine Stadt von gut 200.000 Einwohnern), um die Single von „Rudy, A Message To You“ zu kaufen. Nach kürzester Zeit fand ich sie im Regal. Kein Foto auf dem Cover, aber mir doch egal. In der Phonothek (so hieß der Laden) gab es in die Theke eingelassene Kopfhörer, die die Form von Telefonhörern hatten. Man konnte sich einfach einen von ihnen ans Ohr halten, das Kabel rollte sich automatisch ab. Und dann hatte man die Wahl, ob man ganz lässig mit nur einem Hörer, oder etwas introvertierter mit je einem an jedem Ohr oder gesellig mit einem Freund die neuen Platten anhören wollte.</p>
<p>An diesem Tag übersprang ich den Part mit den Telefonen. Ich wusste ja, was ich wollte. Nur schnell nach Hause und das Erlebnis des letzten Abends wiederholen, inklusive unmotiviertem Rumhopsen. Mit der Straßenbahn bis zur Endstation, schnell rein ins Haus. Aber als sich die Platte sich auf meinem Dualplattenspieler drehte, war ich tausendmal verwirrter, als man das mit 13 sowieso schon ist. Denn der Sound aus der Single war ganz anders als das, was mich am Abend vorher so verändert hat. Viel weicher, bassiger. Kein bisschen kratzig. Die grobmotorischen Sprünge fielen aus.</p>
<p>Ein böser Verdacht kam auf. War ich einem Betrug aufgesessen? Es wäre nicht das erste Mal gewesen. Zu dieser Zeit gab es viele „preiswerte“ Compilations, auf denen die Hits der Saison von Hilfskräften neu eingesungen wurden.</p>
<p><iframe width="540" height="405" src="http://www.youtube.com/embed/BwuTHjoOOtk?fs=1&#038;feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Erst als ich das Cover genauer untersuchte, wurde mir klar, was los war. Die Single enthielt nicht die Version der Specials, die ich aus dem Musikladen kannte &#8211; sondern das Original von Dandy Livingstone. Der hatte den Song 1967 geschrieben und ihn damals zu einem Hit gemacht. Eine deutsche Plattenfirma schien nun die Gunst der Stunde nutzen zu wollen, um mit einer Neuauflage der Single auf den guten alten Dandy aufmerksam zu machen.</p>
<p>Immerhin war meine Enttäuschung nicht so groß, dass ich die Single umgetauscht hätte. Und vier Monate später bekam ich das Album der Specials zum Geburtstag – mit ihrer Version von &#8220;A Message To You, Rudy&#8221;. Im Laufe der nächsten Monate und Jahre lernte ich dann nicht nur Dandy Livingstone, sondern auch eine Menge anderer jamaikanischer Urväter des Ska zu schätzen. Es wurde dann also doch noch alles gut. Aber für diese erste Begegnung mit Dandy Livingstone, dieses Entgleiten der Gesichtszüge, den Moment des tiefen Entsetzens, fühle ich mich noch immer schuldig.</p>
<p>Es wäre schön gewesen, das mit ihm mal unter vier Augen gerade zu rücken, mir die Absolution zu holen und die Single signieren zu lassen. Jajaja, hätte, wäre, wenn. Vielleicht schaffe ich ja wenigstens noch, die Single meinem Ska-Kumpel Peteonthebeat mitzugeben. Der macht’s richtig. Der fährt hin.</p>
<p>Joachim Uerschels<br />
<img src="http://vg09.met.vgwort.de/na/1a348f234f464fb89fd50b26a2f0280f" alt="" width="1" height="1" /></p>
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		<title>Album-Rezension: Shootki – Turn Back Time (Ska)</title>
		<link>http://joachim-uerschels.de/ska-album-shootki-turn-back-time/</link>
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		<pubDate>Fri, 27 Apr 2012 11:14:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[Album-Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[Ska Music]]></category>
		<category><![CDATA[Ska-Album]]></category>
		<category><![CDATA[Third Wave Ska]]></category>

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		<description><![CDATA[To read the English version go here. Schaut man sich an, welche Alben die namhaften Ska-Labels in den letzten Jahren veröffentlicht haben, dann ist wohl klar: Der Trend geht weg von hohen Drehzahlen und hin zu Rocksteady und Early Reggae. Das heißt auch: mehr Orgel, weniger Bläser. In beiden Belangen (Drehzahl, Instrumente) fällt die Moskauer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><div id="attachment_87" class="wp-caption alignnone" style="width: 600px">
	<a href="http://joachim-uerschels.de/ska-album-shootki-turn-back-time/120425_shootki_turn-back-time/" rel="attachment wp-att-87"><img class="size-large wp-image-87" title="Ska-Album Shootki_Turn Back Time" src="http://joachim-uerschels.de/wp-content/uploads/2012/04/120425_Shootki_Turn-Back-Time-600x600.jpg" alt="Ska-Album Shootki_Turn Back Time" width="600" height="600" /></a>
	<p class="wp-caption-text">Die Skaband Shootki aus Moskau und ihr Album &quot;T urn Back Time&quot;</p>
</div>
<p>To read the English version go <a href="http://reggae-steady-ska.com/album-review-shootki-turn-back-time/" target="_blank">here</a>.</p>
<p><strong>Schaut man sich an, welche Alben die namhaften Ska-Labels in den letzten Jahren veröffentlicht haben, dann ist wohl klar: Der Trend geht weg von hohen Drehzahlen und hin zu Rocksteady und Early Reggae. Das heißt auch: mehr Orgel, weniger Bläser. In beiden Belangen (Drehzahl, Instrumente) fällt die Moskauer Band Shootki mit ihrem neuen Album „Turn Back Time“ aus der Zeit. Vielleicht erscheint es deswegen im Eigenverlag und nicht bei einem der besagten Labels. Mit fehlender Qualität hat es jedenfalls nichts zu tun.</strong></p>
<h2>Bläser</h2>
<p>Schon nach wenigen Takten entsteht ein Klangwelt, wie sie in den späten 80ern Jahren von Bands wie den frühen The Busters, Skaos und den Mighty Mighty Bosstones gebaut wurde. Shootkis Songs werden nicht von Riddims getrieben, sondern von Melodien. Und die kommen zum großen Teil von Trompete, Saxophon und Posaune. Ich habe lange keine Platte mehr gehört, in der die Bläsersätze auch in Songs mit Gesang so dominant waren. Mal sind sie fein arrangiert, dann wieder drücken sie ganz gewaltig. Die Beats sind deutlich dünner, zum Teil frickelig mit vielen Breaks, hört man dieser Tage auch nicht so oft.</p>
<h2>Einflüsse neben Ska</h2>
<p>Shootki bedienen sich bei Swing und Punk, in der Sologitarre kann schon mal Surf anklingen. Oder etwas, das mich an Emo Rock denken lässt. Auch wenn das ungewohnt ist, für Abwechslung ist jedenfalls gesorgt. Die gibt’s auch sprachlich. Neben einigen Instrumentals sind ein paar Songs auf Englisch, andere auf Russisch. In seiner Heimatsprache fühlt sich der Sänger deutlich wohler, ist mein Eindruck &#8211; da geht er mehr nach vorne.</p>
<h2>Die Bandbreite</h2>
<p>Wenn es ein zentrales Stück gibt, dann ist es der Titelsong „Turn Back Time“. Ein Opus. Und auch da zeigen Shootki, was sie können, wenn sie fast unmerklich aus einem naiven Pling-Pling eine prächtige Soundwand entstehen lassen. Damit ist auch schon die Bandbreite der Band beschrieben. Vom minimalen, folkloristischen Thema über den erhabenen Pop-Wohlklang bis zum brachialen, die Welt umarmenden Mitgröhl-Chorus. Mal Hochzeitsband, dann Festival-Rocker.</p>
<p>Mag sein, dass Shootki damit nicht gerade dem Zeitgeist der Ska-Labels entsprechen. Aber hier sind die Entwicklungen ja auch in Wellen. Warum sollte ein Früh-70er Early Reggae-Sound moderner sein als ein Mittneunziger Third Wave-Style? Vor allem wenn der Uptempo Ska so frisch daher kommt wie bei Shootki. Als Sprungbrett auf die großen Rockfestivalbühnen wäre eine fettere Produktion hilfreich gewesen, aber abgesehen von den Kosten &#8211; dann hätte „Turn Back Time“ womöglich einen Großteil seines Charmes verloren.</p>
<p>Joachim Uerschels</p>
<p><iframe width="100%" height="450" scrolling="no" frameborder="no" src="http://w.soundcloud.com/player/?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Fplaylists%2F1505233&amp;auto_play=false&amp;show_artwork=true&amp;color=888888"></iframe></p>
<p>Notes:</p>
<ul>
<li>Artist: Shootki</li>
<li>Album name: Turn Back Time</li>
<li>Release Date: early 2012</li>
<li>Style: Third Wave Ska</li>
<li>Record Label: self</li>
<li>Country (Artist): Russia</li>
<li>Country (Label): Russia</li>
</ul>
<p><img src="http://vg09.met.vgwort.de/na/14aec79df92548708d2d4bfa56c0b08c" width="1" height="1" alt=""></p>
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		<title>Album-Rezension: Tommy Tornado &#8211; Cool Down</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Apr 2012 13:56:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Jamaican Ska]]></category>
		<category><![CDATA[Rude Rich & The High Notes]]></category>
		<category><![CDATA[Ska from the Netherlands]]></category>
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		<description><![CDATA[Tommy Tornado – Cool Down (Pork Pie Records) Ein Geständnis vorweg: Das erste Album von Tommy Tornado („Sunrise“, der Vorgänger zu „Cool Down“) ist mir nicht bekannt. Die Soloplatte vom Tenor-Saxophonisten einer noch so guten Band ist nicht gerade das, worauf ich gewartet habe. Mir ist Tommy Tornado auch bisher nie aufgefallen. Bei seiner Band [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><a href="http://joachim-uerschels.de/rezension-tommy-tornado-cool-down/ska-album-2012-tommy-tornado-cool-down-2/" rel="attachment wp-att-59"><img src="http://joachim-uerschels.de/wp-content/uploads/2012/04/Ska-Album-2012-Tommy-Tornado-Cool-Down1-600x536.jpg" alt="Ska Album 2012 Tommy Tornado-Cool Down" title="Ska Album 2012 Tommy Tornado-Cool Down" width="600" height="536" class="alignnone size-large wp-image-59" /></a><br />
<h3>Tommy Tornado – Cool Down (Pork Pie Records)</h3>
<p>Ein Geständnis vorweg: Das erste Album von Tommy Tornado („Sunrise“, der Vorgänger zu „Cool Down“) ist mir nicht bekannt. Die Soloplatte vom Tenor-Saxophonisten einer noch so guten Band ist nicht gerade das, worauf ich gewartet habe. Mir ist Tommy Tornado auch bisher nie aufgefallen. Bei seiner Band Rude Rich &amp; The High Notes (aus Amsterdam) kann ich mich nur an den großartigen Sänger, den smarten Zweitsänger und Percussionisten, sowie den Organisten und Chef erinnern. Wenn ich sie das nächste Mal sehe, werde ich genauer auf den Mann mit der Brille achten.</p>
<h4>Das Label</h4>
<p>Dass mir Tommys zweites Album ausgerechnet von Pork Pie Records geschickt wird, ist ein weiterer Grund für meine abwartende Haltung. Das Label steht ja eher für beherzten Uptempo Ska und schillernden Jux als für stilechten Instrumental Reggae. Mit der letztjährigen Veröffentlichung des Babylove &amp; The Van Dangos-Albums „The Money &amp; The Time“ hat Labelmacher Matzge zwar angedeutet, dass er auch ein offenes Ohr für „Geschmackvolles“ hat. Aber es hätte auch ein Versehen sein können.</p>
<h4>Das erste Mal</h4>
<p>So dauert es eine ganze Weile, bis „Cool Down“ in meinem Player landet. Aber dann ist nach wenigen Takten schon der innere Widerstand dahin. Denn „Cool Down“ ist ein richtig cooles Ding. Hier ist jemand mit der jamaikanischen Musiktradition so was von per Du, dass da kein Blatt zwischen passt. Und dabei lässt er es nicht bewenden.</p>
<h4>Cool Down</h4>
<p>Vom rootsigen Opener „Marcus Garvey“ mit einer Lead-Gitarre, die treffsicher Kontrapunkte zu den warmen Bläsern setzt, über das schwer rollende „Rock Road“ mit dem italienischen Posaunisten Mr.T-Bone als Gast bis zum luftigen Abschluss „In This Time“ liegt eine tolle Tiefe und gleichzeitig Leichtigkeit in der Musik. Ein luftiges Geflecht aus Percussion, Bass, Drums, Orgel, Piano, Gitarren und dem dreiköpfigen Bläsersatz. Den führt Tommy Tornado an, ohne sich aufzudrängen. Sein Spiel ist immer sanft, nie aggressiv, nie nervig. Mehr Lester Young als John Coltrane, um mal von den nahe liegenden Bezugspunkten Roland Alphonso und Tommy McCook wegzukommen. Unter den zehn Tracks sind noch zwei bis weitere Klopper, die bei aller Liebe zur jamaikanischen Tradition melodisch doch immer wieder einen eigenen Haken schlagen.</p>
<p>Schon klar, dass er das nicht alleine stemmen kann. Muss er auch nicht. Der Rest der High Notes steht ihm auf &#8220;Cool Down&#8221; zur Seite. Was die können, ist auch schon bis nach Jamaika vorgedrungen. Alte Helden wie Rico, Derrick Morgan, Alton Ellis und viele andere buchen sie als Backing Band für ihre Besuche in Europa.</p>
<h4>Old School</h4>
<p>Mir ist ein Tape eingefallen, auf dem ich mal vor vielen Jahren Instrumental Reggae-Tunes gesammelt habe. Ich habe es geliebt, auch wenn die Auswahl nicht gerade üppig war. Ich hatte nur drei Alben mit Instrumental Reggae, die meiner Meinung nach was konnten. „Return Of The Big Guns“ von den Skatalites, „Man From Wareika“ von Rico Rodriguez und eins von den Revolutionaries. Die haben sich auf dem Tape immer abgewechselt. Wenn ich so ein Tape noch mal aufnehmen würde, dann wäre die neue Platte von Tommy Tornado mit in der Rotation.</p>
<p>Joachim Uerschels</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/B006Z5C15Q/ref=as_li_ss_il?ie=UTF8&amp;tag=reggae-steady-ska-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B006Z5C15Q"><img src="http://ws.assoc-amazon.de/widgets/q?_encoding=UTF8&amp;Format=_SL110_&amp;ASIN=B006Z5C15Q&amp;MarketPlace=DE&amp;ID=AsinImage&amp;WS=1&amp;tag=reggae-steady-ska-21&amp;ServiceVersion=20070822" alt="" border="0" /></a><img style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=reggae-steady-ska-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=B006Z5C15Q" alt="" width="1" height="1" border="0" /></p>
<p>Notes:</p>
<ul>
<li>Artist: Tommy Tornado</li>
<li>Album name: Cool Down</li>
<li>Release Date: 24. 2. 2012</li>
<li>Style: Instrumental Reggae</li>
<li>Record Label: Pork Pie Records</li>
<li>Country (Artist): Netherlands</li>
<li>Country (Label): Germany</li>
<p><img src="http://vg09.met.vgwort.de/na/159acc02a51d4507843d522362f078fd" width="1" height="1" alt=""></p>
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		<title>Was bisher geschah</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Aug 2011 09:24:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auf diesen Seiten sammle ich meine Projekte als Musiker, Autor und Journalist. Wer Interesse an neuen Untaten hat, erreicht mich ziemlich sicher und sehr gerne hier: Tel: 0177-7803636. Mail: ju@joachim-uerschels.de.]]></description>
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